 |
|
|
|

|
Grundsätze
- Der Mensch ist ein bio-psycho-sozial-spirituelles
Wesen; er ist eine Einheit von Geist, Seele und Körper.
- Der Mensch will nicht nur
überleben, sondern er sucht nach einem Sinn und Zweck
für dieses Überleben.
- Der Mensch ist ein auf Sinn
angelegtes Wesen. Er ist motiviert, in der Welt, in
seiner Existenz und seinem Handeln einen Sinn zu finden.
- Der Mensch lebt in einer
Welt von Bedeutungen; er sucht nach einer sinnvollen
Gestaltung der Situation.
- Der Mensch ist gebunden und
frei. Er wird durch seine Gene "festgelegt"; sein
Leben durch soziale Erfahrungen "gestaltet". Aber
seine Gedanken und sein Verhalten sind nicht durch
die Biologie und die Umwelt determiniert, weil er
durch "Geist" die Möglichkeit zum Wählen hat.
- Der Mensch ist ein Teil der
Gemeinschaft; er beeinflußt andere und wird von anderen
beeinflußt (Familie, Gesellschaft, Kultur). Die Beziehung
zu anderen können eine Quelle für Sinn wie auch eine
Quelle für Leid sein.
- Der Mensch kann die biologischen,
sozialen, kulturellen und historischen Einflüsse tranzendieren,
denn er hat die Freiheit und Verantwortung, sein Leben
selbst zu gestalten.
- Der Mensch ist einmalig und
einzigartig.
- Der Mensch kann gut und böse,
rational und irrational sein. Für was er sich jeweils
in der Situation entscheidet, ergibt sich aus einem
ständigen inneren Ringen.
- Der Mensch kann sich ändern
und durch Lernen als Person reifen.
- Zum menschlichen Leben gehören
Streß, Furcht, Schuld, Scham, Sinnlosigkeit, Verzweiflung,
Frustration und Todesangst. Trotzdem kann der Mensch
ein erfülltes Leben führen, wenn er schöpferische,
Erlebnis- und Einstellungswerte verwirklicht.
- Der Mensch ist nicht da, um
sich mit sich selbst zu beschäftigen, sondern sich
"erkennend und liebend" einer Sache oder einer anderen
Person hinzugeben.
|
 |
|
|
|